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Zirkoniumdioxid Kosten und Vorteile bei Zahnersatz, Zahnarzt im Klettgau

die Vorteile liegen klar auf der Hand, Zahnärzte Klettgau


Keramische Werkstoffe werden in der Medizin und Zahnmedizin vor allem wegen ihrer chemischen Stabilität und ihrer hohen Biokompatibilität verwendet. Diese Eigenschaften beruhen auf den starken kovalenten Bindungen im Gitter der Keramik, welche die Atomgruppen auf ihren Gitterplätzen fixieren. Im Gegensatz zu Metallen liegen die Metalloxide der Keramik in einem chemisch abgesättigten Zustand vor. Sie sind somit chemisch inert. Die ein Metall bildenden Elemente dagegen liegen im elementaren Zustand vor und sind oxidierbar (Marx 1993).
Fischer et al. (2000) definieren den bioinerten Werkstoff Keramik als das Ausbleiben von Interaktionen auf atomarer Ebene. Verantwortlich dafür sind die starken atomaren Bindungen der Keramik, was auch der Grund für die hohe Biokompatibilität der Keramik ist. Pröbster (1997) bestätigt das bioinerte Verhalten von keramischen Werkstoffen unter Mundhöhlenbedingungen. Laut einer Stellungnahme der DGZMK (2001) trifft dies auch auf vollkeramische Restaurationen zu, deren Vorteile dadurch gekennzeichnet sind, dass sie kein toxisches oder allergenes Potential besitzen sowie eine geringe Plaqueanlagerung aufweisen. Die von der DECIM GmbH (1999) verwendete Zirkoniumdioxidkeramik weist einen geringen Partikeldurchmesser von 0,5 μm auf, wodurch sich so gut wie keine Plaqueablagerung nachweisen lässt. (Decim GmbH 1999)
Die Kosten für diese Art von Zahnersatz liegen dank gestiegener Goldpreise unter vergleichbaren Metallkeramikrestaurationen.