+49 (0) 7746 - 5270

Neues aus der Zahnmedizin

« zurück

Parodontitiskeime und Schwangerschaftsdiabetes, Parodontologie Schweiz

Zahnimplantate Schweiz, Grenzgebiet Zahnarzt, Zahnfleischbehandlung in Deutschland


US-amerikanische Forscher hatten 265 Schwangere untersucht. 22 von ihnen entwickelten im Verlauf der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes. Verglichen mit gesunden Schwangeren zeigten sie einen erhöhten Body-Mass-Index sowie einen höheren Anteil des Parodontitis-Markerkeims Tannerella forsythia im vaginalen Abstrich. Das ebenfalls erhöhte Level des C-reaktiven Proteins CRP deutet auf eine systemische bakterielle Infektion hin. Parodontitis erhöht Risiko einer Frühgeburt.

Die Deutsche Parodontose-Hilfe fordert, dass schon bei der Familienplanung an die Zahngesundheit gedacht wird mit dreifacher Zielsetzung:

> Reduzierung des Frühgeburtsrisikos

>Karies- und Parodontose-Prophylaxe bei der Schwangeren selbst und

>Vermeidung der nachgeburtlichen Übertragung kariogener und parodontal-pathogener Keime aus der Mundhöhle der Mutter auf den Säugling und damit Karies- und Parodontose-Vorsorge für die nächste Generation.

Die Zahnärztinnen und Zahnärzte werden aufgefordert,
ein ausführliches, ärztliches Gespräch über die Risikofaktoren der Frühgeburt zu führen.

>Eine auf die Situation der Schwangeren abgestimmte Prophylaxe-Beratung durchzuführen, wobei die fachübergreifende Zusammenarbeit im Sinne einer integrierten Versorgung mit den Frauenärzten zwingend notwendig ist.